Die Städtepartnerschaft zwischen Ufa und Halle ist verbunden mit vielen Begegnungen, Erlebnissen und schönen Erinnerungen.

Vor allem aber war und ist sie eine Möglichkeit, einander kennen zu lernen, an der einen oder anderen Stelle voneinander zu lernen, sich besser zu verstehen.

Oft genug reisen wir in die Ferne und sehen viel, erfahren aber nur wenig über die Menschen im Land und ihr tägliches Leben. Das geht nur über persönliche Kontakte.

Der bereits bestehende Jugendaustausch „Banja“ bietet jungen Menschen in den Zwanzigern die Möglichkeit zu einem tieferen Einblick in das Leben der Baschkiren heute.

Aber was ist eigentlich mit der Generation 50+, die vielleicht noch Erinnerungen an alte Kontakte hat, aber neugierig ist auf die Menschen in einem Land der Russischen Föderation heute?

Wir möchten:

  • einen  Bürgerdialog anregen, der wechselseitig das Leben in Ufa und Halle betrachtet. Dabei geht es um Themen wie Frauen im Beruf, Transformation in den Industrielandschaften Baschkortostans und Mitteldeutschlands, Beschäftigungssituation etc.
  • unter dem Motto Familien-kennen-lernen einen Familienaustausch ins Leben rufen. Eine Woche Gastgeber sein oder Gast, am täglichen Leben einer Familie in Ufa oder Halle teilnehmen, russische und deutsche Gastfreundschaft erleben.
  • Sprache wiederbeleben und lernen. Einst mussten alle hierzulande in der Schule russisch lernen – was ist davon eigentlich hängen geblieben? Kann man das noch verwenden? Oder reicht Englisch für alles? Welche beruflichen Möglichkeiten ergeben sich speziell mit Kenntnissen der russischen Sprache? 

„Freunde.Bleiben - Друзья вчера, сегодня, завтра“ ist ein Projekt noch ganz am Anfang. Lust mitzumachen?